Spaziergang / Going for a walk

In unserem ersten Jahr hier in Calgary haben wir in Inglewood, dem wohl ältesten Stadtteil, gewohnt und gleich um die Ecke befand sich ein Vogelpark. Dort gehen wir immer noch gern spazieren und so auch heute.

During our first year in Calgary we lived in Inglewood, one of the oldest parts of the city, and right around the corner was the Bird Sanctuary. We still like to go there for a walk and so did we today.

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2012? !!

Es sieht so aus als wenn 2012 unter einem guten Omen steht. Der Holzwurm und ich haben gestern abend schon ein bisschen gefeiert. In ein paar Wochen gibt es sicherlich mehr zu berichten.

It looks like 2012 has a good omen to become a great year. The woodworm and I celebrated a bit already last night. I guess there will be more to post in a few weeks.

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Ich pass’ auf / I’m watching

Wir sind mal wieder umgezogen und den letzten Einteag hab’ ich am 2. Umzugstag gemacht. Am neuen Haus gibt’s auch wieder Hasen und Eichhörnchen, die wir die letzten 3 Jahre vermisst haben. Vor’m Haus steht eine Birke und irgendwie fühle ich mich beobachtet 😉

We moved once again and I posted the last entry on the second moving day. There are bunnies at the new place too and squirrels which we missed the last 3 years. The front yard has a birch tree and somehow I feel like somebody is watching me 😉

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Langes Wochenende in Banff / Long weekend in Banff

Im November fallen fast alle wichtigen Jahrestage für uns zusammen. Dieses Jahr bot es sich an, den im Sommer gekauften und gebuchten Gutschein für ein Hotel in Banff zum halben Preis genau im November einzulösen. Der 11.11. ist ein Feiertag (Remembrance Day, also Volkstrauertag) und da dieser dieses Jahr auf einen Freitag fiel, beschehrte uns das ein langes Wochenende im November. Der Gutschein hatte ejn paar zeitliche Beschränkungen, aber eben dieses lange Wochenende war möglich 🙂 Ich hatte zwar in meinem jugendlichen Leichtsinn irgendwie noch an tolles Herbstwetter gedacht, aber was uns erwartete war entweder auf dem Weg zum (Banff) oder bereits (Lake Louise) Winter Wonderland.

November is a big month fir us with all kinds of anniversaries and my birthday. This year it worked out that we could redeem a 50% off hotel coupon to spend a weekend in the mountains. Since Remembrance Day got us a long weekend in November and the date restrictions were not for this long weekend we thought it would be the perfect getaway. Somehow I was thinking it would still awesome fall weather (you would think I should know by now 😉 ) but what we got was either on the way to being (Banff) or was already (Lake Louise) Winter Wonderland.

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Häschen / bunny

Das Haus, in dem wir momentan wohnen, ist eines der wenigen in der Nachbarschaft, das keinen Zaun um den Garten hinter’m Haus hat und deshalb gern von den wilden Hasen aufgesucht wird. Offensichtlich haben Hasen auch ein Revierverhalten und demnach gibt es nur einen Hasen, der uns regelmaessig besucht. Er hat sich offensichtlich im Laufe der Zeit an uns gewoehnt und rennt nicht immer gleich weg, wenn wir erscheinen. Gestern wollte der Holzwurm Rasen maehen und konnte erstmal nicht anfangen, weil wir Besuch im Garten hatten. Dank meines relativ neuen Spielzeuges konnte ich das festhalten 🙂

The house we are living in right now is one of the few in the neighbourhood that doesn’t have a fenced backyard and therefore we get quite a lot of bunnies visiting. Apparently hares have some kind of district behavior and we only have one bunny visiting us regularly. Over the time it got used to us and now it isn’t running away right away every time we appear. Yesterday the woodworm wanted to mow the lawn and couldn’t start because we had a visitor. Thanks to my still relatively new toy I was able to take a few pictures of him.

August 28, 2011

August 28, 2011

August 28, 2011

August 28, 2011

JUMP

August 28, 2011

August 28, 2011

August 28, 2011

Besucher / visitors

Ist schon eine Weile her seit ich das letzte Mal was gepostet habe. Wie das Leben manchmal so spielt, war sehr viel los und da blieb nicht viel Zeit zum Bloggen. In der Zwischenzeit lief unsere Arbeitserlaubnis ab und wir brauchten eine neue. Die Formalitaeten hatten wir schon ziemlich zeitig in die Wege geleitet und der letzte Schritt, bei dem man die Erlaubnis an sich bekommt, kann entweder per Post oder per Ausreise und Wiedereinreise erledigt werden. Da der postalische Weg dieses Jahr im Schnitt 12 bis 30 Wochen dauern sollte und wir das als viel zu lange empfanden, haben wir uns zu einem relativ spontanen Deutschland-Urlaub entschieden. Aber erstmal der Reihe nach…

It has been a while since I posted here. Life has been busy and didn’t leave much time for blogging. Our work permits expired and we were in the need of a new one. We started all the paperwork quite early and the last step that actually brings you the final  paper can be done by post or by leaving Canada and going through immigration when coming back. This year the postal version was supposed to take an average of 12 to 30 weeks which was way too long for us so we kind of spontaneously decided to go to Germany to visit family and friends. But one day at a time…

Kurz vor unserem Urlaub wurde ein Langzeitprojekt fertig: All About Rosi, mehr dazu spaeter in einem separaten Post:

Just before our vacation I finally finished a long time project with the help of some lovely friends: All About Rosi but more detail will come in a separate post:

All About Rosi


Wir hatten noch auf ein Schreiben warten muessen, bevor wir wussten, wir koennen unsere Fluege buchen und da das Wunschwochenende immer naeher rueckte, schwand die Hoffnung fast, aber es hatte doch noch geklappt: Freitagvormittag kanadischer Zeit (demnach Freitagabend in D) kam das Schreiben und dann ging alles ganz fix und auch wieder nicht: Wir buchten unsere Fluege 4.5 Stunden vor Abflug, fuhren nach Hause, packten den letzten Rest in die auf gut Glueck gepackten Koffer und fuhren zum Flughafen. CheckIn und Sicherheitskontrolle hatten wunderbar geklappt, alle Passagiere sitzen im Flieger und sahen sich schon in der Luft als die Pilotendurchsage kam, dass bitte alle wieder aussteigen sollen, da das Bodenpersonal das Flugzeug beim Ausparken kaputt gemacht hat. 2.5 Stunden spaeter teilte man uns dann mit, dass ein Ersatzflugzeug aus Vancouver besorgt wird. Letztendlich bescherte uns diese Aktion eine Verspaetung von 7 Stunden und der Anschlussflug war natuerlich weg. Nachdem wir schon fuer den Flug nach Frankfurt die allerletzten beiden Plaetze im Flieger bekommen hatten, stellte sich nach der Landung in Frankfurt raus, dass wir wieder Glueck hatten und im letzten Flug des Tages, der nach Leipzig gehen sollte, noch genau 6 Plaetze fuer die 6 Leute, die insgesamt nach L.E. wollten, frei waren.

We had to wait for one paper to arrive before we knew we can book our flights. The date I wished to be in Leipzig came closer and closer and it looked like it wouldn’t work but sometimes things let you wait and then it goes fast: We got the paper on Friday morning, booked our flights 4.5 hours before departure, went home, packed remaining stuff in the just-in-case-packed suitcases and went to the airport. Check-in and security check went well, everybody was boarded when the pilot said everybody has to deboard again because the guys on the ground damaged the plane. 2.5 hours later they told us that they have to get a replacement plane from Vancouver. At the end this caused a 7 hour delay for us and of course our connection flight was gone. After we were so lucky to get the last 2 seats on the plane to Frankfurt we found out that we were lucky again and that on the last plane of the day that would go to Leipzig were 6 seats left for the 6 people from our flight that wanted to go to L.E.


Frankfurt airport

Warten / waiting

waiting for the connection flight

Die Verspaetung kreuzte natuerlich unser Vorhaben, schon am Samstag als Ueberraschung beim Leipziger Wolle-Fest aufzutauchen. Da es aber an diesem Tag eh viel zu busy war (ich glaub’, wenn ich mich recht erinnere um die 500 Leute), war der Sonntag auch passend. Viele Photos hab’ ich leider nicht vom Wolle-Fest, da ich irgendwie viel zu beschaeftigt war mit Leute ueberraschen, quatschen, neu kennenlernen und schwitzen 😉

The delay of course did interfere our plans to show up as a surprise at the Leipziger Wolle-Fest already on Saturday but since this first day of the show was crazy busy (if I remember it right there were 500 people) Sunday was the perfect match. I don’t have many pictures of that day because I was busy surprising people, chatting, meeting new people and online friends and sweating 😉

Alles Handgemacht booth, spinning fibre

Spinning

The weaver booth

DyeForYarn yarn

Leipziger Wolle-Fest 2011

Wenn man schon mal in Deutschland ist, muss sich die Reise auch lohnen und deshalb machten wir einen Ausflug zur Wollmeise. Es war ein sehr langer, aber schoener Tag.

And once we were already in Germany we had to make a trip to the Wollmeise store. It was a very long but great day.

Trip to Pfaffenhofen / Wollmeise store

Trip to Pfaffenhofen / Wollmeise store

Trip to Pfaffenhofen / Wollmeise store

Trip to Pfaffenhofen / Wollmeise store


Trip to Pfaffenhofen / Wollmeise store

Ausbeute vom Wollmeise-Trip

Ich hab’ meine Oma wiedergesehen. / I got to meet my Oma again.

My Omi and me

Hab’ meine Nichten das erste Mal getroffen. / I got to meet my nieces for the first time.

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Essen, was man sonst nie isst. / Food that I usually don’t get in Canada.

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Besuch im Zoo / We went to the Zoo.

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Ein bisschen feiern beim Wave-Gotik-Treffen. / Some partying at the Wave Gotik Treffen (my favorite Goth festival) while we were visiting.

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Sehenswuerdigkeiten gucken und Neues finden. / Some sight seeing and finding new things in town.

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Einen Ausflug in die Saechsische Schweiz / A trip to the Saxonian Sandstone Mountains

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Nach 3 Wochen Heimaturlaub und ca. 2500 Photos ging’s wieder nach Hause. Wir haben viele Freunde und Familie getroffen, leider nicht alle, die wir sehen wollten, aber vielleicht klappt’s beim naechsten Mal 🙂

After 3 weeks visiting Good Ol’ Germany and about 2500 photos we went back home. We got to see lots of family and friends, unfortunately not everybody but maybe next time 🙂

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Endlich! / Finally!

Nach 7.5 Monaten Warten haben wir letzte Woche endlich unsere neue Arbeitserlaubnis bekommen. Urspruenglich hatten wir die Verlaengerung der alten beantragt, aber es lief nix so wie wir es uns vorgestellt hatten. Wir mussten nach einem neuen Weg suchen, haben Zeit verloren und haben letztlich eine Loesung gefunden. Nach ein paar anderen kleineren Zwischenfaellen, die auch zu Verzoegerungen fuehrten, hat das Warten nun endlich ein Ende. Zumindest fuer den Moment. Und so sieht es aus, wenn man sich so richtig freuen kann:

After waiting for 7.5 months we finally received our new work permits last week. Primarily we applied for the renewal of the old ones but nothing went the way we wanted it. We had to find a new way, lost time and found a solution.  After a few small incidents that caused additional delays the waiting has finally come to an end. At least for now. And this is how a really happy person can look like:

Finally!

Spaziergang im Park / walk in the park

In der Naehe von dem ersten Haus, in dem wir hier gewohnt haben, ist ein kleiner Vogelpark, in dem wir immer wieder gern spazieren gehen und die Rehe besuchen. Wir sehen sie jedes Mal und nehmen mittlerweile immer die Kamera mit. Der letzte Spaziergang zeigte, dass Rehe auch ueber Bruecken und zugefrorenen Seen laufen koennen 🙂

Close to the first house in which we lived here there is a Bird Sanctuary and we love to go there and take a walk and visit the deers. We see them each time and always take the camera. The last walk showed that deers go on bridges and frozen lakes 🙂


Bird Sanctuary, Inglewood, Calgary, February 15, 2010

Bird Sanctuary, Inglewood, Calgary, February 15, 2010

Bird Sanctuary, Inglewood, Calgary, February 15, 2010

Bird Sanctuary, Inglewood, Calgary, February 15, 2010

Bird Sanctuary, Inglewood, Calgary, February 15, 2010

Bird Sanctuary, Inglewood, Calgary, February 15, 2010

Bird Sanctuary, Inglewood, Calgary, February 15, 2010

Bird Sanctuary, Inglewood, Calgary, February 15, 2010

Winterwetter / winter weather

Eigentlich mag ich ja Winter, aber solche Situationen wie gestern abend muessen nicht haeufiger auftauchen. Es hatte tagsueber angefangen zu schneien, die Flocken wurden groesser und es schneite durchgehend bis ich nach Hause fahren wollte. Ich bin puenktlich auf Arbeit los (eher eine Seltenheit) und da der Holzwurm einen Tag frei hatte, war ich selbst mit dem Auto da. Wir wohnen fuer Calgary Verhaeltnisse relativ nah an der Arbeit und normalerweise brauche ich so etwa 20, manchmal auch 30 Minuten fuer den Arbeitsweg. Gestern abend brauchte ich 5 (in Worten FUENF) Stunden fuer etwa die Haelfte der Strecke. Der Schneefall hatte dafuer gesorgt, dass die Strassen spiegelglatt waren und da es hier wie ueberall ist, kommt der Wintereinfall jedes Jahr ja sooo ueberraschend, dass viele Leute Ende November noch keine Winterreifen aufgezogen haben und der eh unterbesetzte Winterdienst vollkommen ueberfordert ist. Nachdem ich an einer Kreuzung nicht so abbiegen konnte wie ich wollte und dann auch noch selbige komplett zugestellt hatte, bin ich notgedrungenmassen doch gerade aus gefahren, was einen Abwaertshuegel mit Kurve bedeutete. Aber das klappte erstaunlich gut und die Strecke, die danach kam, war leer, teilweise waren die Strassen frei und ich war innerhalb von 20 Minuten zuhause. Als Strategie fuer die Zukunft sollte ich doch endlich dauerhaft mein Strickzeug einpacken, um fuer alle Faelle gewappnet zu sein.

PS: Bei solchen Aktionen nutzt es auch nicht viel, wenn man denkt, man geht mal vorsichtshalber noch auf’s Klo. 5 Stunden unter dem Druck des Sicherheitsgurts sind dann doch zuviel. Ich hab’ gedacht, ich war clever 😉

I actually like winter but I definitely don’t need any more situations like on my way home yesterday. The woodworm had a day off and I took the car to get to work. We live not very far from work and usually it takes about 20, sometimes 30 minutes for the drive. Yesterday I left work on time (very rarely these days) and it took me 5 (in words FIVE) hours for half the way. It looks like that winter is a suprise each year and lots of people don’t have winter tires already on the car and I got to see 2 sanding cars of the city (yeah, at least more than last time after Thanksgiving). After I couldn’t turn on Centre St like I wanted and ended up blocking the complete crossroad I drove straight which meant driving down a curvy hill but it was better as I expected and after that my way was free I was home within 20 minutes. I think I have to change strategies for the future and will always take some knitting with me.

PS: In situations like this it’s doesn’t make too much sense if you’re going to the bathroom before leaving. 5 hours under the pressure of the seatbelt is enough. I thought I was clever 😉